Salongespräch

Sicher ist sicher

Ob Messen, Produktpräsentationen, Kongresse oder Konzerte. Veranstaltungen jedweder Couleur sorgen für Momente, die bleiben - im Beruf und in der Freizeit. Doch das Wichtigste ist und bleibt die Sicherheit. Aus diesem Grund stellten Steffen Maurer und sein Team das 3. Salongespräch im Studio M unter das Motto „Safety first“. Sind wir immer alle gut geschützt? Welche Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen werden? Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen gab der Hanauer Rechtsanwalt Martin Leber, der gleich zu Beginn vor 120 interessiert lauschenden Gästen klarstellte: „Die absolute Sicherheit gibt es nicht, denn ein Unfall kann immer passieren.

Doch ab dem Moment, an dem auch nur ein einziger Teilnehmer zu Schaden kommt, wird alles andere egal. Wichtig ist deshalb, dass sich der Veranstalter im Vorfeld um die „berechtigte Verkehrserwartung“ kümmert.“ Soll heißen: Wer sind denn die Besucher meiner Veranstaltung?“ Schließlich mache es wenig Sinn, so der Jurist, deutsche Sicherheitshinweise aufzuhängen, wenn Personen im Saal sind, die die Sprache nicht beherrschen. Anderes Beispiel: Ist es für eine Seniorenveranstaltung hell genug im Raum oder gibt es gar Stolperfallen?

Tatsache ist: Hat sich ein Organisator grundlegend abgesichert, muss er nicht zwingend auch für einen Schaden geradestehe. Martin Leber: „Verantwortung und Haftung sind zwei Paar Schuhe.“ Haftbar sei der Veranstalter, wenn er nicht sorgsam und nach bestem Wissen gehandelt habe: Martin Leber: „Das entscheidende Kriterium ist die Fahrlässigkeit.“

Sein Tipp: „Setzen Sie immer auf kompetente Dienstleister.“ Dass man sich in allen Belangen rund um die Event-Organisation auch auf das Team von Maurer verlassen kann, machte Frederic Müller deutlich. Der Leiter Veranstaltungstechnik listete eine Vielzahl an sicherheitsrelevanten Aspekten auf, die es bei der Planung und Umsetzung einer Veranstaltung zwingend zu beachten gilt.

Sein Credo: „Jede Kleinigkeit zählt. Deshalb muss man in jeder Projektphase sehr genau hinsehen und auch im Umgang mit möglichen Gefahren kreativ sein.“

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